Maximale Dauer Überholvorgang von LKW

Auch für Lkw gibt es auf der Autobahn eine Maximaldauer für Überholvorgänge. Die Überschreitung wird sogar mit einem Bußgeld geahndet.

Die linke Spur ist für Überholvorgänge gedacht. Wer hier fährt, kommt schneller ans Ziel – so die Theorie. Schert ein Lkw aus, um einen anderen Lkw zu überholen, blockiert ein blecherner Bremsklotz die zweispurige Autobahn. Das jedenfalls ist die Sichtweise vieler genervter Autofahrer, die nicht an den Lkw vorbeikommen – Minuten werden dann zu einer Ewigkeit. Seit 2008 gibt es allerdings eine Maximaldauer für den Überholvorgang von Lastkraftwagen: 45 Sekunden! Länger darf das Lkw-Überholmanöver nicht dauern, sonst droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro.

Helm, Kleidung, Stiefel, Handschuhe – dass die richtige Ausrüstung für Euch nicht Jacke wie Hose ist, das ist inzwischen allen Bikern klar. Fahrer in Jeans und Turnschuhen sieht man zum Glück nur noch selten. Bei der Schutzkleidung gab es in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte: Lederkombis sind heute klimatechnisch fast so gut wie Textilkleidung, andererseits wird Textilkleidung in Sachen Abrieb immer besser. Wichtige Kriterien für Euch sind auch die optimale Bewegungsfreiheit und der Schutz vor Witterungseinflüssen. Wenn Ihr Euch wohl fühlt, fahrt Ihr auch sicherer. Ein wichtiger Rat: Nach einem Unfall auf jeden Fall neue Kleidung kaufen.

Wichtige Fragen vorab:

Wie, wofür und wann kommt Euer Motorrad zum Einsatz? Für kurze Ausfahrten ist der Einteiler gut. Er liegt eng am Körper, bietet wenig Windwiderstand und kann nicht verrutschen. Geht es auf längere Touren oder wollt Ihr mit Eurem Bike zum Arbeitsplatz pendeln, sind zweiteilige Textil- oder Lederkombinationen die richtige Wahl, denn sie können auch abseits des Motorrads getragen werden. Zudem verfügen sie zumindest über Stauraum für Schlüssel und Brieftasche. Wichtig bei allen Anlässen für Euch ist es, gut gesehen zu werden. Deshalb: wählt helle Farben!

Nappa oder Nylon:

Leder und Textil sind die sichersten Materialien fürs Motorradfahren. Beim Leder unbedingt auf die Stärke achten – das Material sollte mindestens 1,2 Millimeter stark sein, dann reicht die Abriebfeste des Naturmaterials aus. Gerade bei der Funktionalität haben die Entwickler von Ledermotorradbekleidung in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. So können moderne Ledermonturen auch bei Wind und Wetter angezogen werden und sorgen dafür, dass Ihr auch bei einem starken Regenguss trocken bleibt. Neue und mit dem Leder direkt verbundene Klimamembranen halten Euch zusätzlich trocken und frisch.

Textilbekleidung ist leichter, bequemer und bietet zudem besseren Schutz gegen Wind und Regen. Größter Vorteil gegenüber der Lederkleidung: Man kann die Textilkleidung über der normalen Kleidung tragen. In Sachen Klima ist die Textilbekleidung der Ledervariante immer noch ein Stück voraus. Die Materialien sind leichter, zusätzliche Reißverschlüsse im Außenfutter bewirken, dass ausreichend Frischluft zwischen Körper und Futter für gute Lüftung sorgt. Wenn Ihr also vor habt, bei großer Hitze unterwegs zu sein, dann solltet Ihr Euch für die textile Variante entscheiden.

Protektoren:

Schultern, Ellenbogen, Rücken, Hüfte und Knie – moderne Protektoren schützen und bieten gleichzeitig einen hohen Tragekomfort. Protektoren sind entweder direkt in die Kleidung integriert oder separat zu erhalten. Eine wichtige Rolle bei der Schutzwirkung von Motorradbekleidung spielen Größe, Form und Anordnung der Protektoren.

Auf die Prüfsiegel achten:

EN 1621-2 gilt für Rückenprotektoren, EN 1621-1 für alle anderen. Anzahl und Form der integrierten Protektoren sind wichtiges Kriterium für Eure Auswahl. Fehlen die Prüfungsnachweise: Finger weg!

Anprobe:

Bei der Anprobe solltet Ihr vor allem auf Sitz und Komfort achten. Ihr müsst ausreichend Bewegungsfreiheit haben und dabei bedenken, dass Eure Funktionswäsche auch noch darunter passt. Für Lederbekleidung gilt: In den Bewegungszonen dienen textile Stretch-Einsätze für mehr Agilität und sorgen für Luft¬zirkulation. Bei den Ärmeln immer wichtig: die Länge. Bei angewinkelten Ellenbogen muss Euch der Bund bis über das Handgelenk reichen und sich einwandfrei verschließen lassen. Auch die Hosenbeine müssen die richtige Länge haben. Um das zu überprüfen, bringt am besten die eigenen Stiefel und Handschuhe zur Anprobe mit. Wenn Ihr sportliche Fahrer seid, achtet darauf, dass sich der Halsabschluss ausreichend verstellen lässt. Bei der gebeugten Haltung auf Sportmaschinen drückt oft der Kragen.

Zur eingebauten Sicherheit:

Textilbekleidung sollte immer einen Gürtel in der Taille haben, der vor Flattern schützt. Beim Thermo-Innenfutter achtet zudem auf Verstellmöglichkeiten, damit Kleidung und Protektoren immer exakt und eng anliegen.

Wir wünschen allen eine gute Fahrt.
Wenn Ihr noch weitere Fragen habt, wendet Euch sehr gerne an uns.

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