Mercedes macht den Actros zum Hightech-Brummi

Mercedes-Benz hat die dritte Generation des Actros präsentiert.
Wie der Hersteller bei der Weltpremiere des Fahrzeugs in Berlin mitteilte, ist der Lkw Ende September bestellbar.

Der autonome LKW wird bald Realität

Mit einer Reihe von untereinander vernetzten Assistenzsystemen will Mercedes teilautomatisiertes Fahren serienmäßig in den Actros bringen. Zu den neuen Helfern gehört allen voran der „Active Drive Assistant“. Auf Basis von Radar- und Kamerainformationen hält er den Lkw in allen Geschwindigkeitsbereichen selbst in Kurven aktiv in der Spur, bremst ihn beim Auffahren auf vorausfahrende Fahrzeuge ab und beschleunigt dann wieder auf eine festgesetzte Geschwindigkeit.

Weiterentwickelt haben die Stuttgarter außerdem den Bremsassistent „Active Brake Assist“, der über ein dreistufiges Warnsystem auf Hindernisse hinweist und im Notfall eigenständig bis zum Stillstand bremst. Der Notbremsassistent kann als einziges Sicherheits-Assistenzsystem im Markt mit einer Vollbremsung auch auf Personen reagieren.

Kraftstoffverbrauch wird stark reduziert

Der Actros ist der erste Lkw, in dem serienmäßig die Außenspiegel durch ein Kamerasystem ersetzt sind. Es besteht aus zwei außen am Fahrzeug installierten Kameras sowie zwei 15-Zoll-großen Displays an den A-Säulen im Fahrerhaus. Durch den Wegfall der Spiegel ist der Lkw aerodynamischer – unter anderem deshalb soll der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgänger um bis zu drei Prozent auf Autobahnen und um bis zu fünf Prozent im Überlandverkehr sinken.