Vorsicht: Müdigkeit und Wildwechsel

Pollenflug, Wildtiere, Konzentrationsschwäche: Wer kennt das nicht? Mit dem Frühling kommt nicht nur der Heuschnupfen. Wildtiere begeben sich auf Partner- bzw. Futtersuche und machen uns als Verkehrsteilnehmer das Leben schwer. Der folgende Artikel soll Dir dabei helfen mögliche Gefahren bei Müdigkeit und Wildwechsel schneller zu erkennen und vorzubeugen. Damit auch Du im Frühling sicher an Dein Ziel kommst.

Müdigkeit am Steuer- was hilft?

Die Tage werden länger, es bleibt länger hell. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind nicht selten die Folge. Darauf muss sich unser Körper erstmal einstellen. Du willst wissen was Du gegen die Müdigkeit tun kannst? Hier findest Du ein paar hilfreiche Tipps:

  • Sport treiben: Dein Organismus tankt dadurch zehn mal mehr Sauerstoff als in Ruhephasen. Organe werden mit Energie versorgt, der Stoffwechsel angekurbelt und die Durchblutung gefördert
  • Frische Luft: Bist Du öfter mal am Tag an der frischen Luft wird das Gehirn mit Sauerstoff versorgt und der Kreislauf in Schwung gebracht
  • Wechselduschen: Dusche abwechselnd kalt und warm. So werden abwechselnd die Blutgefäße verengt und ausgeweitet und indirekt Stoffwechsel und Kreislauf in Schuss gebracht
  • Ernährung: leicht verdauliche Kost wie Obst und Gemüse rauben dem Körper nicht zu viel Energie. So bleibst Du nicht nur den Tag über fit sondern tust auch was für Deine Form

„Wie erkenne ich Sekundenschlaf?“

Nickst Du einmal kurz am Steuer weg, kann das sehr schnell tödlich enden. Nicht nur für dich. Der Sekundenschlaf gefährdet auch automatisch alle anderen Verkehrsteilnehmer aufs Höchste. Die häufigsten Anzeichen für den sogenannte Sekundenschlaf sind: Häufigeres Gähnen, verstärkte Kälteempfindung, erhöhtes Bewegungsbedürfnis und schwere Augen. Spürst Du also diese Anzeichen während Du am Steuer sitzt ist höchste Vorsichtig geboten. Am besten so schnell und sicher wie möglich den Wagen parken und eine Pause einlegen.

Achtung Wildwechsel- die Natur lebt!

Jetzt kommt Leben in die Natur: Überall wächst frisches Grün und die Tiere machen sich wieder verstärkt auf Futtersuche, um Reserven aufzubauen. Auch die Großen. Einmal kurz weggeschaut springt eines der Tiere auf die Strasse und schon ist es passiert. Damit Du weißt wie Du Wildtiere früh erkennst und was Du im Notfall zu tun hast, solltest Du unbedingt folgendes beachten:

  1. Warnschilder mit Hinweis auf vermehrten Wildwechsel beachten!
  2. Siehst Du zwei reflektierende Punkte (Augen der Tiere), schleunigst das Fernlicht aus und runter vom Gas. Bei Fernlicht werden die Tiere geblendet und bleiben regungslos auf der Strasse stehen
  3. Laut Hupen hilft! So vertreibst Du das Tier sofort von der Strasse. Doch trotz dessen ist auch dann noch höchste Vorsicht geboten. Wildtiere bewegen sich auch im Rudel, es ist also auch mit Nachzüglern zu rechnen.
  4. Bleibt das Tier auf der Strasse, Lenkrad streng gerade aushalten und so stark es geht auf die Bremse! Keine Ausweichmanöver, denn diese sind bedrohlicher als die Kollision mit dem Wildtier. Du gefährdest sonst andere Verkehrsteilnehmer, es droht ein Aufprall gegen einen Baum oder Du landest in einem Graben

Heuschnupfenalarm am Steuer- Diese Tipps helfen Dir

Jeder Allergiker kennt das Problem wenn der Frühling kommt. Die Augen tränen, die Nase läuft und der Niesreiz will einfach nicht nachlassen. Sitzt man dazu auch noch am Steuer, macht sich das bemerkbar in vermindeter Konzentrationsfähigkeit und Einschränkung des Sichtfeldes. Medikamente helfen bei Allergikern sofort, sind allerdings mit Nebenwirkungen wie Müdigkeit begleitet. Bist Du davon betroffen und willst wissen was Du dagegen tun kannst? Das hilft gegen Heuschnupfen am Steuer:

  • Pollenfilter: In modernen Fahrzeugen sind Pollenfilter oftmals bereits integriert. Sie verhindern unter anderem auch das Durchdringen von Blütenpollen. Allerdings solltest Du diese regelmäßig warten und ggf. austauschen.
  • Allergen-Karenz: Um den Kontakt zu Pollenauslöser zu vermeiden kannst Du folgendes tun; Einen Allergie Test machen lassen und den Pollenflugkalender, sowie aktuelle Pollenflug- Vorhersage verfolgen
  • Medikamente: Die medikamentöse Behandlung wird unterschieden in lokaler Behandlung (Nasen-bzw. Augensprays) und in der Zufuhr durch Tabletten( Antihistaminika)
  • Hyposensibilisierung: Diese Behandlung zielt dem abtrainieren allergischer Reaktionen hin. Hierbei kriegst Du beim Arzt ein Allergenextrakt verabreicht. Die Dauer der Behandlung beläuft sich auf ca. 3 Jahre.